Nach unserem herzlichen Empfang wurden wir „begutachtet“ , mit einem frechen Augenzwinkern sozusagen. Aber wer sind nun unsere Nachbarn?

Da ist einmal die Jungbäuerin. Sie hat zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Sie ist Witwe und lebt seit 25 Jahren in wilder Ehe mit dem Jungbauern zusammen, der wiederum zwei erwachsene Töchter hat. Alle Kinder leben in anderen Teilen Frankreichs, kommen aber regelmäßig zu Besuch. Sie haben drei Hunde.

Die Altbauern, beide 81 Jahre alt und noch sehr aktiv. „Mami“ (Oma im frz.) hat 1x wöchentlich eine Haushaltshilfe fürs „Grobe“, ansonsten stemmt sie alles selbst. „Papi“ macht im Winter Weinfässer für Kunden und traditionelle Holzzäune für den Eigenbedarf und die Nachbarn und im Sommer betreibt er drei Gemüsegärten, arrangiert alles ums und im Haus. Sein Arbeitsplatz ist eine kleine „Cabane“(Hütte) mit Radio, zwei Schlafplätzen für die Hunde (der kleine Hund bleibt bei seiner Frau) und für sich selbst, einem Ofen für den Winter, ein kleines Radio, ein Fläschchen Wein für liebe Besucher und ein Nacktkalender an der Wand. Dieser wird jährlich ersetzt (Geschenk von Freunden).

Ein englisches Ehepaar, das seit 25 Jahren hier lebt. Sie haben drei erwachsene Kinder die auf Jersey und in London leben. Er ist passionierter Flieger und hat als junger Mann die Weltmeisterschaften der U19 im Kanufahren gewonnen. Sie ist Ärztin in Pension, Köchin aus Leidenschaft und beide lieben ihren Garten, den sie voller Hingabe pflegen und erneuern.

Tja und im Mai kommt eine neue Einwohnerin hinzu, von der niemand was weiß, nur dass die Französin ist (aus dem Perigord natürlich) und viele Jahre in Südamerika gelebt hat.

Fortsetzung folgt …