St. Cyprien ist mein absoluter Lieblingsmarkt weil einerseits die Stadt einfach reizend und sehr alt ist und weil es andererseits so viele verschiedene Produkte gibt, die mich Sonntags immer dorthin pilgern lassen. Sind es im Winter immerhin noch 80 Marktstände wächst diese Anzahl im Sommer auf 180 an. Biogemüse, Brot direkt von der Mühle, selbstgemachter Schmuck, selbstgemachte Hüte und Taschen, Blumen aus uralten Gärten, Wein aus der Region, Nusslikört (köstlich) und Walnussöl, Kleidung (sehr oft auch selbstgemacht), Käse aus eigener Produktion, ja sogar meine Obstbäume (aus biologischen Anbau) kaufe ich dort und sie entwickeln sich alle prächtig. Und wenn man einmal zu müßig zum Kochen ist kann man sogar traditionelle japanische Speisen (der Koch ist 85 Jahre alt), Speisen von den Inseln oder einfach Hausgemachtes aus der Region kaufen. Meistens gehen wir zum Abschluss noch in eines der vier kleinen Restaurants, um diesen schönen Wochenabschluss gemütlich ausklingen zu lassen.