Endlich Frühling

Es ist wieder soweit – man wacht auf und … geht auf die Terrasse, atmet die frische Luft ein und mit ihr die Energie des Frühlings. Mit ihm ändert sich auch der Rhythmus des Tages. War vorher der Vormittag Arbeiten im Haus gewidmet schnuppert man jetzt mit der Nase ins Freie, zieht seine Gummistiefel an und beginnt mit der Arbeit.

Alte Beete werden gereinigt, darauf wird eine Schicht kompostiertes Laub gegeben und Erde mit dem Pferdemist vom letzten Jahr vermischt und darauf geschichtet. Als letztes kommt Grasschnitt vom Garten.

Beim Nachbarn holen wir die Stangen für die Tomaten, die Bohnen, Gurken und Zucchini (alles mit Ausgehschein, falls das Unmögliche eintritt und die Gendarmerie kontrollieren sollte) und die ersten Samen werden direkt ausgesät.

Immer wieder bin ich begeistert vom Lärm der Bienen, Hummeln und sonstiger Insekten, die die ausgewachsenen Gemüsepflanzen dankend annehmen. Diese werden entfernt, wenn es genug andere Blüten gibt, damit sich diese nach dem Winter ernähren können. Die Vögel starten ihr Morgenkonzert und begleiten die Gartenarbeit mit ihrem Konzert, kurz unterbrochen von geschäftigem Hundegebell.

Am Abend schmerzt der Rücken und die Kniegelenke vom vielen Bücken, sogar die Hände haben Muskelkater aber das ist es Wert denn es wird nicht mehr lange dauern, dann kann man ernten und gemeinsam die Früchte seiner Arbeit genießen. Das ist es für mich – das wahre Leben.

A bientôt

4 Kommentare

  1. Jacqueline

    Die braune Stiefel, das Garten, die Erdbeeren… errinern mich an meinen Grosseltern und meine Eltern…

    • Beatrice

      … und wenn sie erst reif sind … mmhm

  2. Jacqueline

    Ja etwas anderes als was wir in manchen Geschäften kaufen…

    • Beatrice

      … und so viel besser:)

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