Warum zieht man an einen Ort den man umgangssprachlich als den A… der Welt bezeichnen würde? Genau, um sich zu spüren, der Natur nahe und geerdet zu sein, sich auf das Wesentliche zu beschränken, mit seinen Händen zu arbeiten und einfach zu sein.

Wir waren bei unserer Ankunft wild entschlossen, einen biologischen Gemüsegarten auf Basis von Permakultur anzulegen. So war es eine der ersten Dinge die wir gemacht haben, zu sammeln. Folgen wir etwa unbewusst den Spuren unserer Vorfahren? 😊 Da wurde Laub, Altholz, Holzasche und Grasschnitt gesammelt und Pferdemist abgeholt. Danach das Ganze in kreative Formen und Lagen gebracht und endlich konnte ich aussäen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – ich war sooo stolz, denn wir haben wirklich und können das immer noch, von unserem Garten gekocht und gegessen. Dieses Jahr, und da sind wir gerade dabei, können wir nun darauf aufbauen dh wieder Lagen von Mist, Erde, Schnitt, Laub und Asche darauf geben und dann sollte es genug sein, die Basis ist gelegt.

Übrigens habe ich gerade alte Samen bestellt, von Pascal Poot, der sich mit großer Begeisterung und Hingabe der Aufzucht alter Gemüsesorten widmet da diese besonders resistent sind und sehr wenig Wasser brauchen. Vielleicht ein Modell der Zukunft? Ich hoffe es. Jedenfalls werde ich über die Ergebnisse mit seinen Samen berichten, vor allem im Sommer, wenn es heiß und der Regen weniger wird.

A bientôt