Wann genau der Mensch aufrecht zu gehen begann ist noch immer nicht ganz klar aber der Zeitpunkt wird nach neuesten Erkenntnissen auf 7 Millionen Jahre geschätzt. Seit dieser Zeit hat der Homo Sapiens nicht mehr aufgehört zu gehen. Damit zählt gehen zu den ureigensten Grundbedürfnissen oder um es pragmatisch auszudrücken » wer geht sieht mehr, lebt länger und denkt besser«.

Von allen Transportmitteln bringt uns das Gehen zurück zum Wesentlichen. Gründe fürs Wandern gibt es genug. Man wandert, um der Natur näher zu sein, man wandert in der Zeit oder einfach, um in Form zu bleiben. Also nehmen wir unsere Wanderschuhe – und los gehts im Perigord …

Auf 780 km Weitwanderwegen, 4000 km Kurzwanderstrecken dürfte für jeden etwas dabei sein. Möchte man ein Perspektivenwechseln vollziehen kann man die Landschaft auch vom Wasser aus beobachten. Die fünf Flüsse Dordogne, Vézère, Isle, Dronne und Auvézère bieten dazu mit zahlreichen Kanuverleihständen Gelegenheit. Und wählt man das Rad als Transportmittel – nur zu auch hier gibt es viel Auswahl, für die etwas Sportlicheren bieten sich Mountainbiketouren auf den Rundwanderwegen an. Wer hoch zu Ross die Gegend »erobern« will hat die Qual der Wahl – Pferde begegnet man hier immer und überall und das Angebot für Wanderungen zu Pferd gibt es, auch für Ungeübte, genug um das Richtige für sich und die Familie zu finden. Pferde werden sogar als die heimlichen »Könige« des Perigord bezeichnet.